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Pranayama sind Atemübungen im Yoga. In den Yoga Sutras von Patanjali gibt es das Konzept eines achtstufigen Yogaweges. Pranayama kommt nach den Asanas (Körperhaltungen) an vierter Stelle. Nadi Shodhana – die Wechselatmung – ist eine grundlegende Technik neben anderen.

Praxis

  1. Angenehme, aufrechte und gleichzeitig entspannte Sitzhaltung einnehmen: Schneidersitz, kniend oder auf einem Stuhl. Augen geschlossen, die Konzentration auf den Atemfluss richten.
  2. Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand auf die Handfläche einklappen, die übrigen Finger bleiben lang. Vollständig ausatmen.
  3. Der rechte Daumen verschließt das rechte Nasenloch sanft. Durch das linke Nasenloch einatmen.
  4. Mit dem Ringfinger das linke Nasenloch verschließen. Beide Nasenlöcher sind mit Daumen und Ringfinger verschlossen, den Atem kurz anhalten.
  5. Das rechte Nasenloch öffnen und vollständig ausatmen.
  6. Atempause erlauben
  7. Durch das offene rechte Nasenloch einatmen und
  8. Wieder beide Nasenlöcher verschließenYoga Karlsruhe Pranayama
  9. Ringfinger lösen und durch das linke Nasenloch ausatmen
  10. Atempause erlauben
  11. Wieder von vorne beginnen

Wirkungen

Nadi Shodhana wirkt auf allen Ebenen. Der Atemübung wird vor allem eine harmonisierende Wirkung zwischen linker und rechter Körperhälfte bescheinigt. Nach der Yogalehre balanciert diese Pranayama-Technik die weiblichen und männlichen Energien im Körper. Einige positive Wirkungen sind:

  • beruhigt den Atem
  • fördert die Konzentration
  • Dem Blut wird mehr Sauerstoff als beim normalen Atmen zugefügt
  • reinigende und erfrischende Wirkung auf Körper und Geist
  • Lungenkapazität wird erhöht
  • Die Nase und Atemwege werden frei. Das kann bei Allergien, Erkältungen oder Asthma helfen
  • Beruhigt das Nervensystem
  • Wirkt emotionaler Aufgewühltheit und mentaler Sprunghaftigkeit entgegen.
  • Gefühl von Kraft und innerer Stärke kann entstehen.
  • Vorbereitung auf die Meditation

Vorsichtsmaßnahmen

Es ranken sich allerlei Mythen und Gruselgeschichten um Pranayama. Manche meinen, man dürfte Atemübungen überhaupt nicht unterrichten. Bedenkt man die positiven Wirkungen, würde ich es für fahrlässig halten, Pranayama auszuklammern. Aber eine gewisse Vorsicht ist tatsächlich angebracht:

  • Wie auch bei der Asana-Praxis ist das oberste Gebot Achtsamkeit: Auf sich selbst hören, in sich hineinspüren und selbst entscheiden, ob sich das für einen selbst zu diesem Zeitpunkt gut und richtig anfühlt.
  • Nicht übertreiben: Am Anfang ein paar Minuten machen, und die Praxisdauer dann nach und nach steigern. Exzessives Pranayama vermeiden.
  • Vorsicht bei den Atempausen: Es geht zwar darum, diese zu verlängern, aber nicht irgendetwas mit Gewalt erzwingen. Wenn der Atem kommen will, kommen lassen.
  • Es gibt Ratios, die vorgeben, wie viele Sekunden jede Atemphase dauern soll. Das ist mit Vorsicht zu genießen.
  • Nicht mit vollem Magen üben
  • Psychische Instabilität oder Schwangerschaft sind Kontraindikationen.
  • Bei Unsicherheiten Yogalehrer fragen.